Durchführung der Messung

Professionelle Luftdichtheitsmessungen

Durchführung der Messung

 

Bei der Durchführung der Messung wird ein elektrisch betriebenes Gebläse mit flexiblen Rahmen (Blower-Door) in den Rahmen einer Außentür oder in einen Fensterrahmen eingespannt. Das Gebläse erzeugt einen Unter- bzw. Überdrück im Gebäude.

 

Hierbei wird die Luftmenge gemessen, die bei einer bestimmten Druckdifferenz zwischen innen und außen durch das Gebläse strömt. Dies ist dann auch die Menge an Luft, die durch Leckagen in der Gebäudehülle ins Gebäudeinnere gelangt.

 

Der bei der Messung verwendete Prüfdruck von 50 Pascal entspricht dem Staudruck auf der Luv- Seite des Hauses bei Windgeschwindigkeiten um 10 m/s (35 kmlh).

 

Messwerte

 

Die Messergebnisse werden entsprechend internationalen Normen dargestellt als „Luftwechselrate „ (n50-Wert) für das Gebäude/die Wohnung bei einer Druckdifferenz von 50 Pascal.

 

Die Luftwechselrate gibt an, wie oft in einer Stunde das Luftvolumen des Gebäudes/der Wohnung durch Frischluft erneuert wird. Dies entspricht dem stündlichen Luftwechsel für das gesamte beheizte Raumvolumen bei Prüfdruck.

 

Ortung und Dokumentation der Leckagen

 

Während der Untersuchung wird bei laufendem Gebläse und dem Prüfdruck von 50 Pa das gesamte Gebäude mit einem Thermoanemometer (Luftströmungsmessgerät) abgegangen. Mit einem Thermoanemometer (mit einer Auflösung von 0,01 m/s) wird die Stärke der Luftströmung im Bereich der einzelnen Leckagen ermittelt.

 

Für die Erstellung des Berichtes werden Art, Lage und Größe der einzelnen Undichtigkeiten erfasst und fotografisch dokumentiert.

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Josef Schreinemacher

Josef Schreinemacher

 

Zimmerermeister /

Sachverständiger

 

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